Mein Fahrrad und ich – Part 6: Trennungsschmerz

Ich fühle mich amputiert. Ich komme nicht mehr vorwärts, bin festgefahren, gefangen auf der Stelle, in einem tiefen schwarzen Loch, in dem nichts mehr glänzt, kein bordeaux-metallischer Glanz, kein Leuchten in den Augen, nur Tränen, die meinen Blick verschleiern, die mein Gesicht mehr durchnässen als jede Fahrradfahrt im Regen. Kein Leuchten mehr in den Augen, das mich blendet und mich die Gefahren nicht sehen lässt.

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Mein Fahrrad und ich – Intermezzo: Diamant

Ich muss dir etwas sagen. Ich habe jemanden kennengelernt. Er ist ein Geschenk. Er heißt Diamant und wir funkeln gegenseitig um die Wette – ich voller Freude, er dank Metallic-Optik. Den geräumigen Fahrradkorb gibt es geschenkt on top, weil meine Augen so groß sind und leuchten und weil sein Narben-Dynamo noch heller leuchtet, ohne dass ich mich abstrampeln muss. Ich bin hin und weg, während ich auf dem Hof des Händlers meine Runden mit ihm drehe – hin und her und hin und weg. Endlich ein Fahrrad in meiner Größe und mit all dem Luxus, den ich bisher nicht kannte. Ich bin vielleicht ein bisschen geblendet, aber auch auf den zweiten Blick ist es immer noch Liebe.  

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[Blogparade] I want to ride my bicycle

Zur Kommunion bekam ich ein richtig schickes Fahrrad. Ich hatte es mir selber ausgesucht – ein Mountain Bike in Blau und Silber und am liebsten wäre ich überall damit hingefahren. Aber der Schulweg war zu kurz und so fuhr ich damit meist nur zu Freunden oder zur Turnhalle. Ich weiß nicht mehr, wie lange ich es genau besaß, aber mein silberblaues Fahrrad wurde eines Tages geklaut. Aus der Garage heraus! Seitdem habe ich kein Fahrrad mehr gehabt.

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Frühstücken im Kontor & Kaffeehaus Königswinter

In Königswinter fühle ich mich immer ein bisschen wie ein Touri. Inmitten der kleinen, schiefen Fachwerkhäuser, der bunten Fassaden und der engen Gassen kommt mir der Gedanke, dass das Örtchen eher wie eines aussieht, dass man sich im Urlaub ansieht – und nicht wie eins, das ein Stück den Rhein rauf so gut zu erreichen ist, dass ich mal eben samstags zum Frühstücken herkommen kann.

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Warum Sportmassagen mein kleiner Luxus sind

Vor etwa einem Jahr bin ich auf den Geschmack gekommen. Bis dahin waren Massagen für mich keine Entspannung. Aber in einem türkischem Hamam im Urlaub habe ich dann entdeckt, wie angenehm eine Massage sein kann. Und weil das Angebot umfangreich war, habe ich auch gleich noch eine Sportmassage ausprobiert, was gut passte, weil ich ja auch im Urlaub vor dem Frühstück schon gesportelt habe. Jetzt bin ich ein großer Fan und gönne mir alle paar Monate den Luxus, mich komplett durchkneten zu lassen.

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