Yoga und Zyklus

Yoga bedeutet für mich, meinen Körper zu spüren.

Als ich mit Yoga anfing, traf ich auch recht bald die Entscheidung, die Anti-Baby-Pille nicht mehr nehmen zu wollen. Nach zwölf Jahren endlich hormonfrei.

Nicht, weil ich mit der Pille unzufrieden war. Aber ich gewann mehr und mehr den Eindruck, mich selbst nicht spüren zu können. Was in mir vorging. Was ich wirklich brauchte.

Vier Jahre später kann ich endlich sagen, dass ich meinen Körper sehr gut spüre. Dass ich meinen Zyklus kenne und mich in den verschiedenen Phasen.

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5 Vorteile von Bewegung

Es gibt Menschen, die haben absolut keinen Spaß an Bewegung. Die machen das nur, weil sie wissen, dass das irgendwie gut für sie ist. Oder weil man das halt so macht. Und ich kenne diese Menschen und freue mich immer, wenn sie mich fragen, warum Bewegung für mich so selbstverständlich dazu gehört.

Natürlich könnte ich das ganz kurz und unbefriedigend beantworten mit „Weil mir das gut tut“. Aber das ist nicht besonders überzeugend, wenn allein der Gedanke daran, sich sportlich zu betätigen, bereits eine Abwehrreaktion des Körpers hervorruft.

Deshalb habe ich heute 5 Vorteile von Bewegung für dich zusammengestellt, die dir hoffentlich dabei helfen, dich eher aufzuraffen:

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Ich fühle mich wieder (wie ich selbst)

Zwei Jahre Ausnahmezustand sind wahrscheinlich an niemandem spurlos vorbeigegangen. Und wie ich vor etwa einem halben Jahr schrieb, konnte ich diese Spuren ganz deutlich an meinem Körper sehen: an mehr Gewicht, an weniger Kraft, an Verletzungen, aber auch daran, dass meine Gedanken sich immer wieder mit diesem Thema beschäftigten.

Vielleicht kennst du das: Wenn der Schmerz erst groß genug ist, dann kommt der Punkt, an dem man entscheidet. Ob man sich in Akzeptanz übt für etwas, was man nicht ändern kann. Oder ob man die Dinge in die Hand nimmt und etwas verändert.

Ich habe mich in Akzeptanz geübt. Und es war für eine ganze Weile ok. Doch der Wunsch, mich wieder anders zu fühlen, besser eben, der wurde größer. Bis ich entschied, meinem Coach zu sagen: »Ich möchte wieder aussehen wie vor dem Lockdown. Wie vor meiner Verletzung.«

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Anti-Diät-Tag

 Ich habe über 1.000 Fotos aus meinem Instagram-Feed gelöscht.

Das war vor etwa zwei Wochen.

Die Archiv-Funktion von Instagram hatte mir eines meiner alten Fotos vorgeschlagen. Ein Food-Foto von 2015 oder 2016.

Daraufhin ging ich zurück. Scrollte bis zu meinen Instagram-Anfängen in 2014.

Erschrocken darüber, wie sehr sich meine Gedanken immer wieder darum gedreht hatten,

was ich esse,

was ich nicht esse,

wie viel ich esse,

wie das nach außen hin wirkt, wenn ich etwas bestimmtes esse,

warum Menschen annahmen, dass ich bestimmte Dinge nicht essen würde.

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Von Ausbildung zu Ausrichtung

Vor ein paar Tagen erinnerte eine Insta-Story daran: Zwei Jahre ist es her, dass meine erste Yogalehrerausbildung bei The Vinyasa People in Bonn begann. Am ersten Mai-Wochenende 2020, mitten im ersten Corona-Lockdown, online, mit 15 anderen Yogis und Yoginis, voller Erwartungen, die ersten Bücher bereits verschlungen und mit Textmakern bearbeitet, das erste Notizbuch euphorisch begonnen und entschieden, ab jetzt vegetarisch zu essen.

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My work & my journey – Wie ich zu dem kam, was ich heute mache und liebe!

Eine Kurzfassung davon gibt es natürlich auf meiner „Über mich“-Seite. Aber nachdem ich heute mein erstes Instagram Live Interview geben durfte, dachte ich, ich schreibe nochmal auf, wie ich eigentlich dazu gekommen bin, heute Yoga und Fitnessklassen anzubieten.

Ich denke, ich habe mich immer gerne bewegt. Immer gerne gesehen und gefühlt, wozu mein Körper in der Lage ist. Ich mochte immer schon den Flow, in dem ich war, wenn ich mich bewegt habe – wenn nichts anderes wichtig war, meine Gedanken nirgendwo anders, sondern nur im Hier und Jetzt, bei jeder einzelnen Bewegung.

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There is magic in repetition [engl.]

Let’s talk a little bit about repetition in movement. Whether it be fitness related or yoga related.

There are 3 points that got me here to talk about this:

And I want to show you 3 ways to get the magic feeling that lies in repetition – because it is there.

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Home Training in Zeiten von #socialdistancing

In den letzten drei Tagen – also seit die Fitnessstudios, Crossfitboxen, Yoga Shalas you name it wussten, dass sie schließen müssen – habe ich häufiger in den sozialen Medien gelesen, man solle sich nicht so anstellen, es sei ja kein big deal, einfach mal zu Hause auf der Couch abzuhängen, Netflix & Chill FTW. Es sei kein Drama, dass der Sport ausfalle – vor allem in Anbetracht des big picture, vor allem im Vergleich mit dem Drama, das das wirklich draußen in der Welt abgeht. Und dass man doch bitte endlich mal sein Ego zurücknehmen, sein Leben entschleunigen und froh über die Möglichkeiten von Home Office & Co. sein sollte. Und bitte #staythefuckhome.

Ja und ja. Und trotzdem will ich dazu mehr sagen.

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Keine Zeit fürs Fitnessstudio? Work out at home!

Keine Zeit fürs Fitnessstudio? Der Weg ist zu weit? Die Kurszeiten passen nicht mit deinen Arbeitszeiten zusammen?
Alles Ausreden! Schließlich braucht man kein Fitnessstudio, um Sport zu treiben.

Es gibt so viele Möglichkeiten, zu Hause effektive Workouts unterzubringen. Mein Einstieg ins High Intensity Interval Training zum Beispiel war auch dadurch begründet, dass ich innerhalb kurzer Zeit intensive Homeworkouts unterbringen musste, um das Sportpensum, das ich anstrebte, in meinen Alltag zu integrieren.

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