Freeletics Journey: »Schlank & straff«

Die Workout-App Freeletics wird immer zielgerichteter. Seit einem Jahr gibt es die sogenannten Trainingsjourneys. Sie sollen ein übergeordnetes Ziel verfolgen und gleichzeitig möglichst auf den einzelnen Nutzer zugeschnitten sein.

Als ich letztes Jahr nach einer neuen Herausforderung für mich suchte, kamen die neuen Journeys gerade recht. Ich buchte den Freeletics-Coach, eine kostenpflichtige Option in der App, die aufgrund eines Algorithmus errechnet, welche Workouts und welche Drills in welcher Reihenfolge und Intensität zu den eigenen Fortschritten passen.

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Struggling to be an early bird

Vor ein paar Jahren schrieb ich einen Beitrag darüber, wie stolz ich war, endlich ein Frühaufsteher zu sein. Ich hatte mich damit selbst überrascht. Umso mehr habe ich mich auch darüber gefreut.

Die Realität hat mich mittlerweile eingeholt – und mein Biorhythmus. Beide sind der Meinung, dass ich doch ganz gerne länger schlafe. Und ich habe festgestellt: Acht Stunden Schlaf sind schon ganz geil. Das funktioniert aber nicht, wenn man erst um 11 ins Bett geht und meint, um 6 Uhr schon wieder ein Lerchendasein führen zu wollen.

Mir ist das frühe Aufstehen verloren gegangen, das Für-mich-in-den-Tag-Starten. Ich habe es so sehr vermisst, dass ich vor vier Wochen zu einer Challenge aufgerufen habe: den Morgen zurückerobern, jeden Tag um 6:30 Uhr aufstehen und mindestens eine Stunde am Tag nur für mich und meine Hobbies zu haben.

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Yoga: On and off the mat

Wenn du in deiner Sequenz im Ashtanga-Yoga stecken bleibst, dann ist dein Körper nicht bereit für die nächste Asana. Was aber viel entscheidender ist: Dein Geist ist für die nächste Aufgabe nicht bereit.
Und die hat wahrscheinlich nichts mit Yoga zu tun. Sondern findet »off the mat« statt. Das hat meine Yoga-Lehrerin Katy mir schon oft gesagt, wenn ich mal nicht direkt weiterkam. Wenn ich mal nicht weiterkam, erstreckte sich aber bis jetzt nie über einen so langen Zeitraum.
 

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#90daysofaccountability – Review meiner Challenge

90 Tage Sport. Jeden Tag. Mein Ziel: Konsequenz. Den Sport wieder zur Gewohnheit zu machen. Für mich. Denn ich hatte in der ersten Jahreshälfte viele Ausreden gefunden, mich an manchen Tagen doch nicht mehr aufzuraffen, obwohl ich doch weiß, wie gut Sport mir tut.  

Im Mai startete ich meine Challenge, inspiriert von einer Fitnessinfluencerin aus Neuseeland, der ich schon ein paar Jahre auf Instagram folge. Sie hatte nämlich im Januar genau diese Challenge für sich selbst ins Leben gerufen – zwar mit einem ganz anderen Ziel, aber mit genauso viel Disziplin und Durchhaltevermögen wie ich es von mir während meiner Challenge erwartete.

90 Tage. So lange dauert es angeblich, eine Gewohnheit zum »Lifestyle« zu machen. Eine Gewohnheit so in den Alltag zu integrieren, dass man nicht mehr darüber nachdenkt, sondern einfach macht.

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The Future is now: Zukunft Radverkehr mitgestalten!

Die Zeit drängt. Nur noch vier Tage. Wenn du dieses Jahr nur einmal auf deinem Fahrrad gesessen hast, bitte ich dich: Mach mit!  

Wobei mitmachen? 

Die Bundesregierung hat einen Aktionsplan zum Radverkehr in Deutschland aufgestellt. Im nächsten Jahr wird dieser einer Überarbeitung unterzogen. Um eine alltagsnahe Weiterentwicklung zu garantieren, sind wir Bürger gefragt: Was ist uns wichtig beim Radfahren? Wo besteht Handlungsbedarf?

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Mein Fahrrad und ich – Intermezzo 2: Übergangslösung

Ohne Diggi ist alles doof. OK, das ist übertrieben. Aber der Arbeitsweg ist doof. Deshalb leiht die beste Freundin mir ihr altes Rad aus, weil es bei ihr eh nur im Keller verstaubt und niemand es kaufen möchte. Es sieht aus wie neu und ich habe ein superschlechtes Gewissen. Was, wenn auch dieses Fahrrad, das nicht mal mir gehört, in kürzester Zeit den Kölner Fahrraddieben zum Opfer fällt?  Weiterlesen

#bzfe18 – Wer sind die wahren Food-Influencer?

Wer das Internet nach Abnehmtipps, Rezepten oder Foodtrends durchforstet, kommt nicht dran vorbei: Auf unzähligen Blogs (wie auch hier bei mir) werden Empfehlungen kundgetan, Erfahrungen weitergegeben, Dogmen befohlen, gefährliche Halbwahrheiten propagiert. Denn nur, weil man einen Foodblog führt, heißt das noch lange nicht, dass man Ernährungsexperte ist.

Graphic Recording by Susanne Ferrari

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Intermittierendes Fasten – Hunger, Laune, Denkvermögen

Wenn ich um 13 Uhr mein Frühstück auspacke, werde ich immer wieder gefragt, ob ich nicht längst verhungert sein müsste. Schließlich ist die letzte Mahlzeit dann schon 15 bis 16 Stunden her. Aber es gibt noch andere Annahmen, die getroffen werden von jenen, die das intermittierende Fasten bisher nicht selbst ausprobiert haben. Entsprechend häufig sehe ich mich mit den drei folgenden Fragen konfrontiert, zu denen ich euch gerne von meinen Erfahrungen berichten möchte:  Weiterlesen

Ich wär so gern ein Yogi – Part 2: Meine Erfahrungen mit Ashtanga Yoga für Yoga-Anfänger

You are a different kind of beginner,“ sagt meine Lehrerin Katy nach der ersten Mysore Class, die ich morgens um 6 Uhr besuche. Sie meint damit, dass ich wenigstens schon mal den Sonnengruß A und B kann, weil ich den aus den Vinyasa Klassen kenne, die ich in den letzten Monaten besucht habe.

So unterschiedlich sind Vinyasa und Ashtanga nämlich nicht: Die Asanas, also die Posen, Figuren und Haltungen, heißen gleich und sehen auch gleich aus – mit dem Unterschied, dass die Finger beim Ashtanga immer zusammen sind, nicht gespreizt.   Weiterlesen